Dopingskandal bei griechischen Gewichthebern
Die grichische Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Büroräume des griechischen Verbandes der Gewichtheber an. Ebenso durchsucht wurden eine Apotheke in Athen und die Wohnungen der Athleten.
Vor dieser Aktion wurden bisher elf griechische Gewichtheber des Dopings überführt worden. Die sechs Frauen und fünf Männer sind allesamt Mitglieder der griechischen Nationalmannschaft. Durchgeführt wurden diese Proben vom Kölner Anti-Doping Labor.
Gedoped haben die Gewichtheber mit drei verschiedenen, allesamt verbotenen Dopingmitteln. Unter anderem bedienten sie sich des ausserordentlich gefährlichen Steroids Trenbonol.
Zur Verteidigung brachte der Cheftrainer des Verbandes, Christos Iakovou, vor, dass eine in China angesiedelte Pharmaziefirma falsche Medikamente und Substanzen nach Athen geschickt hätte. Der Trainer wurde bis zur Aufklärung der Vorwürfe vom Dienst suspendiert.
