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6. Dopingkontrollen

März 3rd, 2009

6. Dopingkontrollen
Grundsätzlich muss man bei Dopingkontrollen zwischen Trainingskontrollen und Wettkampfkontrollen unterscheiden. Spitzensportler werden auch ausserhalb von Wettkämpfen Dopingkontrollen unterzogen. Dazu müssen sie permanent ihren Aufenthaltsort mitteilen.
Auf Wettkämpfen ist es bei den meisten Sportverbänden vorgeschrieben, dass ein gewisser Prozentsatz der Starter / Teilnehmer einer Kontrolle unterzogen wird. Diese sind je nach Leistungsklassen gestaffelt. In einer niedrigen Leistungsklasse werden also nur sehr wenige Dopingkontrollen durchgeführt. Auf den meisten Breitensportveranstaltungen muss man also nicht mit einer Kontrolle rechnen.
Strafen
Sollte ein Dopingverstoß festgestellt werden tritt ein aufwendiges und klar definiertes Verfahren in Kraft. In der Regel führt dies zu folgenden Sanktionen:

  • Annullierung der Ergebnisse von betreffenden Wettkämpfen / Aberkennung von Platzierungen und Preisen
  • Wettkampfsperre für 2 Jahre (Bei wiederholtem Verstoß lebenslange Sperre)
  • Manipulation oder Verweigerung von Dopingproben führt ebenfalls zu den angegebenen Sanktionen

Unter gewissen Gegebenheiten gibt es mildernde Umstände, allerdings können Sperren bei besonders schweren und mutwilligen Vergehen auch verlängert werden.

Der Beitrag ist Abgelegt in: Berichte

Ein Kommentar

  1. Bernd und Helene Lange

    Liebe Leute
    wir beschaeftigen uns schon seit einiger Zeit mit den Methoden der NADA, wie Dopingkontrollen durchgefuehrt werden,
    besonders im Hinblick auf die Peep-Show urinieren unter genauer Sichtkontrolle. Welchen Streß man den Sportlern
    damit auferlegt, kann man eigentlich nur verstehen, wenn man selbst davon betroffen ist. Frau Prof. Elbe von
    der Uni Potsdam hat sich damit beschaeftigt und festgestellt, dass etwa 42% der Sportler davon betroffen sind.
    Was diese genaue Sichtkontrolle anderes bewirken soll als Angsteinfloessung ist nicht ersichtlich. Wenn an einem
    Wettkampf 100 Sportler teilnehmen, kommen höchstens 10 fuer einen Platz unter die ersten drei in Frage. Wer von der
    grossen Zahl der “Mittelmaessigen” kommt dann auf die Idee, sich vor dem Wettkampf ein Kondom mit sauberem Urin in
    die Scheide bzw. in den After zu stecken und die Wettkaempfe so zu bestreiten? Mit gesundem Menschenverstand kann
    man nur annehmen, dass solche Sportler die Ausnahme sind und daher zu vernachlaessigen. Die Methode, sich vor der
    Kontrolle ein “Reiskorn” mit Enzym in die Harnroehre zu stecken, kann auch durch eine noch so genaue Sichtkontrolle
    nicht erkannt werden. Meine Frau und ich haben Selbstversuche gemacht. Die “Reiskornmethode” tut nur weh, ist aeusserst
    unangenehm. Meine Frau hat versucht, mit einem 8cm langen und 4cm dicken wassergefuellten Kondom zu laufen, das war
    ihr kaum möglich, ausserdem hat sie es nur mit grosser Muehe hereinbekonmmen und auch drin lassen koennen.
    Was soll die Sichtkontrolle zuhause? Wenn die Kontrolle irgendwann kommt, muss ja der Sporler 37 Grad warmen sauberen Urin
    bervorratet haben. Ist das praktisch zu bewerkstelligen? Ich kann mir das nicht vorstellen. Und was die “Reiskornmethode”
    betrifft – s.o. Im Endeffekt laeuft es unseres Erachtens nur auf spannerhaftes Angsteinfloessen aus. Zumal die Fa. PWC
    sich damit bruestet, dass die Kontrolleure meist ehemalige Polizisten oder Soldaten sind, die bei so einer Kontrolle
    auch schon mal energisch werden sollen. Hier wird das Schamgefuehl der meisten Sportler signifikant verletzt.
    Seit mehreren Jahren gibt es den Marker der Firma Ruma, der wird eingenommen und der zu Kontrollierende kann nach ca.
    30 Minuten ohne Kontrolle zur Toilette gehen und das Glaeschen ohne Sichtkontrolle voll machen. Diesen Marker setzen
    inzwischen JVA’s und Suchtkliniken ein. Und dass, obwohl doch bei Inhaftierten eine Sichtkontrolle das nicht so
    grosse Uebel darstellen sollte.

    Wenn Prof. Geyer sich sorgt, wie im Amateurbereich gedopt wird, koennte er sich doch auch mal um die Akoholkonsumenten
    kümmern. Ganz wie bei der Nada muesste dann jederman eine zufaellige Kontrolle ueber sich ergehen lassen, von
    morgens 6 bis abends 23 Uhr. Da die Polizei dann schon mal da ist, waere eine Kontrolle auf Rauschmittel und Sonstiges
    angezeigt. Natuerlich unter genauester Inspektion der Geschlechtsorgane bei der Urinabgabe.
    Ich habe einen schoenen Vorschlag: Jeder der mit Sport irgend etwas zu tun hat, sei es als Funktionaer oder Trainer
    oder Praesident muesste sich mindestens zweimal im Jahr dieser Kontrolle unterwerfen. Natuerlich auch die Doping-
    kontrolleure. Zur Durchfuehrung dieser Kontrolle sollte man dann Sportler von 16 bis 60 Jahre bestimmen. Mal sehen,
    was die Herrschaften davon halten wuerden.

    Fazit: Dopingkontrollen sind erforderlich – doch die Menschenwuerde sollte eingehalten werden.
    Meine Frau und ich wuerden der Urinabgabe unter genauer Sichtkontrolle nicht zustimmen und dann lieber auf den
    Sport verzichten. Denn es ist ein grosser Unterschied, wenn ich nach dem Sport gemeinsam mit anderen unter
    die Dusche gehen oder ob ich mir beim Pinkeln genauestens auf meine Geschlechtsorgane starren lassen muss.

    Bernd und Hella Lange

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