Doping Geschichte
Die Geschichte des Dopings
Die Geschichte des Dopings ist genauso alt, wie die Geschichte des Sports selbst. So wurden bereits bei den Olympischen Spielen der Antike vermeintlich leistungssteigernde Substanzen eingesetzt. Belegt sind hier etwa das Verspeisen von Löwenherzen oder Stierhoden vor den Wettkämpfen.
Seit dem 20. Jahrhundert wurden schließlich menschliche Hormone künstlich hergestellt und gezielt zur Leistungssteigerung verwendet. Gegenüber chemischen Mitteln haben sie bis heute den Vorteil, dass sie nur relativ schwer nachweisbar sind. Die ersten Dopingtests bei Olympischen Spielen wurden 1968 in Mexiko City und Grenoble durchgeführt.
Den wohl spektakulärsten Dopingfall bei Olympischen Spielen markiert die Disqualifikation von Ben Johnson, dem 100-Meter Olympiasieger von Seoul 1988. Nach seinem Olympiasieg konnte ihm Stanozolol, ein synthetisches anaboles Steroid, im Urin nachgewiesen werden.
Bei Olympia 1992 konnte den deutschen Leichtathletinnen Katrin Krabbe, Grit Breuer und Manuela Derr auf die gleiche Weise dem Dopingmittel Clenbuterol überführt werden.
Der Radsport wurde schließlich 1998 erstmals von einem Dopingskandal überschattet. Damals wurde bei dem Team Festina eine große Menge unerlaubter Substanzen gefunden, allen voran Erythropoetin (EPO), ein Hormon, welches die Erythropoese, also die Bildung neuer Erythrozyten (roter Blutkörperchen) reguliert und anregt. Daraufhin wurde die gesamte Mannschaft nach der siebten Etappe von der Tour de France ausgeschlossen. Der spätere Toursieger Marco Pantani wurde noch im gleichen Jahr wegen eines erhöhten Hämatokritwerts vom Giro d’Italia ausgeschlossen.
1999 wurde Dieter Baumann, ehemaliger Olympiasieger über 5000 Meter, positiv auf den Wirkstoff Nandrolon getestet.
Bei den Olypmischen Winterspielen 2002 wurde im Blut des deutschen Ski-Langläufers Johann Mühlegg das Erythropoietin-Derivat Darbepoetin alpha nachgewiesen. Er musste seine Goldmedaille anschließend zurückgeben.
Im Rahmen der sog. Balco-Affäre wurden 2003 gleich mehrere amerikanische Spitzensportler des Dopings überführt. Das Pharmaunternehmen BALCO hatte sie über Jahre hinweg mit dem Designersteroid THG und Wachstumshormonen versorgt.
Während der Olympischen Spielen 2004 konnte dem griechischen Gewichtheber Leonidas Sampanis eine Überschreitung des maximal erlaubten Testosteron-Wertes um das Doppelte nachgewiesen werden, woraufhin er seine beiden Silbermedaillen verlor.
Den vorläufigen Höhepunkt der Dopinggeschichte bildet die Doping-Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes bei der Tour de France 2006. Er soll die Radfahrer Jan Ullrich, Ivan Basso, Francisco Mancebo und Oscar Sevilla mit Eigenblut-Doping versorgt haben. Die Ermittlungen dauern bis heute an. Während die Beschuldigten alle Vorwürfe beharrlich abstreiten, haben mehrere namhafte Radprofis des früheren Team Telekom eine Zusammenarbeit mit Fuentes und die Einnahme von EPO bzw. Eigenblutdoping gestanden.
Der Toursieger 2006, Floyd Landis, wurde später positiv auf Testosteron getestet und nachträglich disqualifiziert.
Während der Tour de Frande 2007 wurde schließlich Alexander Vinokurov vom Team Astana Fremdblut-Doping nachgewiesen, woraufhin sich das Team von der Tour zurückzog.
Die heute wohl beliebteste Methode des Dopings, das Blutdoping, besteht aus einer künstlichen Erhöhung der Hämoglobinkonzentration im Blut eines Sportlers durch per Transfusion zugeführte Blutkonserven roter Blutkörperchen. Sofern der Sportler sich hierbei Eigenblut (also weder fremdes menschliches, noch tierisches Blut) zuführen lässt, ist der Nachweis nach wie vor äußerst schwierig. Erst seit 2000 existiert überhaupt ein Nachweisverfahren, wobei die Urinproben zunächst nicht älter als 2 Tage sein durften. Erst Ende 2003 gelang einer australischen Forschergruppe die Entwicklung eines Nachweis-Verfahrens für Fremdblutdoping. Es basiert auf der hohen Wahrscheinlichkeit, im Blut zweier verschiedener Personen unterschiedliche Antigen-Gruppierungen vorzufinden.

Juni 26th, 2008 um 00:06
Doping ist nicht so alt wie der Sport sondern so alt wie die Menscheit!
Der Sport ist nichts anderes als das Spiegelbild einer gedopten Gesellschaft. Man klammert sich verzweifelt an Werte (relative Fiktion) im Sport fest welches es in der Realität nicht gibt. Man kann nicht mit dem Finger auf den Sportler zeigen wenn mann selber nicht besser oder anders ist!
August 11th, 2008 um 22:20
“true-lies
Juni 26th, 2008 um 00:06
…
Aha! Was ist das für ein Quatsch, `true-liese´, das ist nicht nur orthografisch von vorne bis hinten falsch, sondern nicht mal gedanklich nachvollziehbar. So ein Unsinn!
November 13th, 2008 um 14:08
Meiner Meinung nach, ist das was du geschrieben hast”true-lies”, völlig schwachsinnig. Du hast deine Aussage vorher nicht gut durchdacht sondern einfach drauf losgeschrieben und zwar genau das, was dir gerade in den Sinn kam. Eine “gedopte Gesellschaft, so was schlechtes hört man wirklich selten.
Juni 18th, 2009 um 10:48
Meiner Meinung nach ist der Beitrag von “true-lies” totaler Unsinn.Sie hat nicht genug durchdacht, was sie da geschrieben hat, sondern einfach drauf losgeschrieben, was ihr gerade in den Sinn kam. Wieso klammert man sich denn an “relativen Fiktionen” im Sport fest? Entweder man kann, was man kann oder nicht, Aber ene Leistung liegt nunmal vor, wenn sie vollbracht wurde uns ist somit nicht fiktiv oder sonst was. gott bist du dumm! o.Ô
Mai 2nd, 2010 um 19:37
true – lies hat schlicht und einfach recht mit dem was er geschirbene hat ich treibe selber viel sport.
mit euren aussagen habt ihr nur bewiesen dass ihr zu dämnlich seit mal genau drüber nachzudenken was sie /er uns eig damit sagen will. Oh mann …
Juli 7th, 2010 um 10:10
Hey Sweeties
also meiner meínung nach hat true lies wirklich recht…
wir leben heute in einer zeit, die von einem verlangt immer der beste zu sein – sind wir das nicht, so sind wir auch kein wertvoller teil der gesellschaft. wir alle streben nach anerkennung, nach lob und bedeutung. jeder von uns hat ein talent und wenn wir feststellen, dass wir eben dies besonders gut können, möchten wir es besser wie der rest können. in uns besteht ein drang besser zu sein zumindest in nur ein sache wie der rest und wenn man nun bemerkt, dass dies nicht der fall ist muss man daran was ändern.
in der schule lernen, im beruf ackern, als model ops und als sportler eben doping, wenn durch intensiveres training nichts mehr erreicht wird