Doping Aktuell

Portal zu Doping im Sport

Doping im Sport

Doping entwickelt sich heutzutage im Sport zu einem immer größeren Problem. Und dabei handelt es sich nicht nur um den Spitzensport, sondern auch immer öfter um Hobbysport.

Die medizinischen Möglichkeiten werden immer größer, aber die Gefahren die von Doping ausgehen werden nicht kleiner. Und dazu kommt noch, das Doping den anderen Sportlern gegenüber einfach nur unfair und keinesfalls sportlich ist!

Auf diesem Portal werden Sie aktuelle Berichte zu Doping im Sport finden. Ebenso gibt es in unserem Wissensbereich viele Informationen über

Verfahren gegen Lothar Leder eingestellt

April 9th, 2008

Die Deutsche Triathlon Union gab in Hamburg bekannt, das das Verfahren wegen Dopingverdachtes gegen den Triathleten Lothar Leder eingestellt wurde. Mit mehreren Gutachten und Untersuchungen konnte der Dopingverdacht nicht erhärtet werden.

Der Dopingverdacht kam nach der Ironman 2007 auf, wo Leder auffällige Blutwerte zeigte.

Dopingskandal bei griechischen Gewichthebern

April 9th, 2008

Die grichische Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Büroräume des griechischen Verbandes der Gewichtheber an. Ebenso durchsucht wurden eine Apotheke in Athen und die Wohnungen der Athleten.

Vor dieser Aktion wurden bisher elf griechische Gewichtheber des Dopings überführt worden. Die sechs Frauen und fünf Männer sind allesamt Mitglieder der griechischen Nationalmannschaft. Durchgeführt wurden diese Proben vom Kölner Anti-Doping Labor.

Gedoped haben die Gewichtheber mit drei verschiedenen, allesamt verbotenen Dopingmitteln. Unter anderem bedienten sie sich des ausserordentlich gefährlichen Steroids Trenbonol.

Zur Verteidigung brachte der Cheftrainer des Verbandes, Christos Iakovou, vor, dass eine in China angesiedelte Pharmaziefirma falsche Medikamente und Substanzen nach Athen geschickt hätte. Der Trainer wurde bis zur Aufklärung der Vorwürfe vom Dienst suspendiert.

Radler Eddy Mazzoleni: 2 Jahre gesperrt

April 9th, 2008

Der italienische Radsport-Verband hat den unter Dopingverdacht stehenden Radfahrer Eddy Mazzoleni für 2 Jahre gesperrt. MAzzoleni, der unter anderem bei der Giro de Italia den dritten Platz belegte, soll in die Dopingaffäre um den Arzt Carlo Santuccione verstrickt sein. Dieser arbeitete wohl mit dem Mediziner Fuentes zusammen.

Mazzoleni fuhr zwischen 2006 und 2007 für den T-Mobile Rennstall und wechselte mit Andreas Klöden zm Team Astana, als er von T-Mobile suspendiert wurde.

Falscher Einfwurf! – Dopingprävention

April 2nd, 2008

Falscher Einwurf!

Von April 2003 bis März 2006 lief die Präventionskampagne „Falscher Einwurf! Gegen Doping und Medikamentenmissbrauch“.

Nach Ablauf dieser Kampagne, die vom Innenministerium NRW und der LSB gefördert wurde, versucht “Falscher Einwurf!” jetzt, einige Kernaspekte zu erhalten. Dazu gehören als informativer Mittelpunkt das Internetportal www.dopingfreier-sport.de, die Seminarreihe „Ernährung und Medikamente im Sport“, die zweimal jährlich stattfinden soll, sowie in geringerem Umfang Vorträge vor Ort, um das sehr sensible Thema nicht nur den Sportlerinnen und Sportlern, sondern insbesondere auch den Eltern, Trainern, Betreuern, Medizinern, also dem gesamten Umfeld näher zu bringen und in bestehenden Strukturen zu verankern.

Das nächste Seminar findet am 19.4.2008 in Hellersen statt. Es sind immernoch Teilnehmerplätze frei.
Am 6.12.2008 wird das Seminar dann erneut stattfinden.

Doping im Freizeitsport – Die Konsequenzen

März 27th, 2008

Dopingkontrollen werden im Freizeit- bzw. Breitensport nicht so häufig wie beim Spitzensport durchgeführt. So müssen Freizeitsportler auch nicht permanent ihren Aufenthaltsort bekanntgeben oder während dem Training mit Dopingkontrollen rechnen. Aber auf offiziellen Wettkämpfen kann es auch für Hobbysportler zu einer Dopingkontrolle kommen.

Und auch im Breitensport hat eine positive Dopingprobe ernsthafte Konsequenzen. So kann der entsprechende Verband Sperren aussprechen, Ordnungsgelder festsetzten und gewonne Preisgelder zurückfordern. In manchen, eher seltenen, Fällen ist sogar ein Strafprozess wegen Betruges möglich!

Doping lohnt sich einfach nicht und ist verdammt unfair den anderen Sportlern gegenüber!

Doping-Experimente mit Häftlingen

März 27th, 2008

Der britische Geheimdienst hat herausgefunden, dass in chinesischen Arbeitslagern Gefangene für medizinische Experimente mit Dopingmitteln missbraucht wurden. Diese Dopingmittel stehen auf der Dopingliste und dürfen somit von keinem Sportler eingenommen werden.

Bei den Dopingmitteln handelt es sich wohl um das chinesische Hormonpräperat HGH (Human Growth Hormone). Dieses Mittel sollte seit der Dopingbeichte der Leichtathletin Marion Jones bekannt sein. Diese gab 2007 zu, das Präperat eingenommen zu haben.

HGH baut sich im Menschlichen Körper sehr schnell ab und ist schon etwa 24 Stunden nach der Einnahme nicht mehr nachzuweisen. Der Export dieses Mittels aus China boomt. So sollen nach Angaben des Herstellers rege Geschäftsbeziehungen mit Großbritanien und der USA bestehen.

Neben der Fairness im Sport sind in diesem Falle auch noch chinesischen Häftlinge die Opfer von Doping…

Jolanda Ceplak für 2 Jahre gesperrt

März 27th, 2008

Jolanda Ceplak, die im 800-Meter-Lauf Europameisterin und Olympia-Dritte wurde, hat sich durch Doping mit EPO eine zweijährige Sperre eingehandelt. Die positive Probe wurde am 18. Juni 2007 in Monaco genommen.

Im November 2007 legte die Athletin einen Einspruch gegen die Doping-Tests ein, da sie die Verlässlichkeit dieser anzweifelte. Dieser Einspruch wurde allerdings vom slowenischen Verband abgewiesen.

Turiner-Dopingskandal: Strafprozess für Österreicher

März 27th, 2008

Gegen die beiden Skilangläufer Johannes Eder und Martin Tauber und gegen die beiden Biathleten Wolfgang Rottman und Wolfgang Perner wird die Turiner Staatsanwaltschaft Anklage wegen unerlaubten Dopings erheben. Dies stellt in Italien einen Straftat bestand dar und kann sogar mit mehreren Jahren Haft belegt werden.

Die vier Wintersportler wurden während der Olympischen Winterspiele 2006 vom Olympischen Komitee (IOC) lebenslang für Olympia gesperrt. Vor diesem Ausschluss wurden die Quartiere der Österreicher von der italienischen Staatsanwaltschaft durchsucht. Dabei wurden für Doping notwendige Hilfsmittel gefunden.

Die italienische Staatsanwaltschaft will auch die Trainer und Betreuer der vier Athleten vor Gericht bringen.

WADA: Neue Dopingtests – Nein, Danke!

März 27th, 2008

Spritzen Kölner Wissenschaftler entwickelten neue Nachweismethoden für Insulin und Synacthen. Aber die WADA (World Anti Doping Angency) will diese neuen Testmethoden nicht einsetzten. Auch nicht für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking.

Dabei sind diese beiden Stoffe häufig eingesetzte Dopingmittel. Durch Insulin kann das Blut mehr Glukose in die Körperzellen bringen, was besonders bei extremen Belastungen einen starken Vorteil birgt. Bei einer zu hohen Dosis kann der Sportler allerdings einen Schock erleiden, der sogar tödlich enden kann.

Synacthen, welches besonders im Radsport verhältnismäßig beliebt ist, kurbelt die Ausschüttung von Nebenrindenhormonen an. Diese sorgen dafür, dass man Schmerz nicht mehr wie gewohnt wahrnimmt und sorgt für eine Euphorie. Aber auch zu Psychosen, Krampfanfällen und Thrombosen führt dieses Dopingmittel.

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Dopingskandal um Tour de France 2006 weitet sich aus

März 22nd, 2008

Der umfangreiche Zwischenbericht der Kommission zur Untersuchung des Dopingskandales während der Tour de France 2006 hat neue, sehr brisante Details um die Uniklinik Freiburg an die Öffentlichkeit gebracht. Die neuen Details in diesem Fall lassen bezüglich Dopingpraktiken im professionellen Radsport das Schlimmste befürchten.

Der Klinikumsvorsitzende der Freiburger Uniklinik zeigt sich erschreckt über die kriminelle Energie der Ärzte. Kein Wunder – Die Kommission kam zu dem Schluss, das im Team Telekom mit Hilfe der Ärzte der Uniklinik von 1993 bis 2006 aktiv gedopt wurde.

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